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- Allgemeine Infos Bali -

 

 

Allgemeine Informationen zu Bali:
 

Die Insel Bali liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok. gilt als die westlichste der Kleinen Sunda-Inseln und ist vom westlich gelegenen Java durch die 2,5 km breite Bali-Straße getrennt. Zu Bali gehören noch kleine Inseln namens Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan. Zwischen Bali und Lombok verläuft die sog. Wallace-Linie, die biogeografische Trennlinie zwischen asiatischer und australischer Flora und Fauna.

 

Die Insel hat rund 3,5 Millionen Einwohner, die sich auf 5.561 km² drängeln; somit ist die Bevölkerungsdichte mit rund 600 Einwohnern pro km² recht hoch.

 

Bali ist zu ungefähr 2/3 von Bergen bedeckt. Sie sind meist vulkanischen Ursprungs. Der Vulkan Gunung Agung, von den Balinesen respektvoll «Grosser Berg» genannt, ist mit 3142 Meter der höchste Berg der Insel. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter und das Zentrum der Welt. Beim letzten Ausbruch von 1963 forderte er rund 2000 Menschenleben und verwüstete zahlreiche Dörfer und Felder.

 

Westlich vom Agung schliesst sich die riesige, zehn Kilometer breite Vulkankrater des Batur-Massivs an, mit dem Randkegel des Gunung Abang (2153 m) als höchste Erhebung. Das Innere des Kraters wird von dem jungen Kegel des im 20. Jahrhundert schon viermal tätigen Gunung Batur (1717 m) und vom Katersee Batur ausgefüllt.

 

Bali bildet seit der Gründung Indonesiens 1945 zusammen mit der Nachbarsinsel Penida einer der 27 Provinzregion. Alle Provinzregionen Indonesiens werden von einem Gouveneur verwaltet, die dem Staatspräsident direkt untergeben sind. Der Gouveneur von Bali hat seinen Sitz in der Hauptstadt Denpasar.

Die meisten Balinesen sind nach wie vor in der Landwirtschaft beschäftigt. Das Inselinnere ist für die Landwirtschaft zu gebirgig und die schmalen Küstenstreifen im Norden und Osten eignen sich nur bedingt für die Landwirtschaft. Das Hauptanbaugebiet befindet sich im flachen und sehr fruchtbaren Süden der Insel. Reis ist das Hauptnahrungsmittel und wichtigstes Anbauprodukt der Insel und wird hauptsächlich für den Eigenbedarf produziert. Kokosnüsse, Kaffee und Schweinefleisch sind die wichtigsten Exportprodukte. Für den Eigenbedarf werden vor allem Erdnüsse, Chilis, Zwiebeln, Sojabohnen oder andere tropische Gemüsesorten und Früchte angepflanzt. Die einzige nennenswerte Industrie ist die Textilindustrie. Billige Strandkleidung, von Frauen zum Teil in Heimarbeit gefertigt, wird im In- und Ausland vermarktet. Ebenfalls exportiert Bali viel Kunsthandwerk.

Mittlerweile hat sich der Tourismus zum Devisenbringer Nummer 1 avanciert. Bali ist die am häufigsten besuchte Touristeninsel Indonesiens. Die Insel deckt wesentliche Teile ihres Haushalts mit Mitteln aus dem Fremdenverkehr. Heute kommen etwa 4 Mio Besucher jährlich, um die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen wahrzunehmen. Trotzdem hat Bali auch jenseits des Tourismus immer seine eigenständige kulturelle Identität bewahrt. Von den etwa 5.000 Tanz- und Gamelangruppen, die regelmäßig ihre religiösen Zeremonien abhalten, sind nur wenige ausschließlich für die Touristen aktiv. Einige Orte allerdings, wie Kuta, Legian und Seminyak haben sich im Laufe der letzten Jahre stark "verwestlicht". Die meisten Touristen kommen aus Indonesien, Japan, Deutschland und den Niederlanden.

Klima

Das Klima ist tropisch warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Regenzeit (Monsun) ist von November bis März. Die zentrale Gebirgskette sorgt dafür, dass sich der Regen sehr ungleichmässig auf der Insel verteilt. Im Süden der Insel fallen jährlich etwa 2000 mm Niederschlag. Im Gebirge erhöht sich der Niederschlag auf 3000 mm, dagegen erhält die im Regenschatten liegende Nordküste Balis nur rund 1000 mm Niederschlag. Im Jahresmittel liegen die Temperaturen bei 24–34 °C auf Meeresniveau, in der Trockenzeit (Mai–Oktober) durchschnittlich bei 10-20°C in den Hochlagen und 29–34 °C in den Küstenregionen.

 

Währung

Die Landeswährung ist der indonesische Rupiah.

Mitte 2007 waren 1 Euro = 12,184.3 Indonesian Rupiah

oder anders herum
1 Indonesian Rupiah (IDR) = 0.00008207 Euro (EUR)

Für einen Währungsrechner hier klicken...


Geldwechseln kann man schon bei der Ankunft im Flughafen, in Hotels, bei Banken und Geldwechslern. Aber aufgepasst! Immer beim Geldwechsel nachzählen - auch bei offiziellen Schaltern z.B. am Flughafen fehlen sehr oft ein paar Scheine...

 

Religion
89 % der Bevölkerung sind Balinesen, der Rest verteilt sich auf kleine javanesische und chinesische Gemeinden. Die Religionen sind wie folgt verteilt:

Hinduismus: 92,3 %

Islam: 5,7 %

Christen: 1,4 %

Buddhisten : 0,6 %

 

Bali ist insofern eine Besonderheit, als sie die einzige Weltgegend außerhalb Indiens und Nepals mit bodenständiger hinduistischer Bevölkerung und gleichzeitig die einzige hinduistische Insel Indonesiens darstellt. Die meisten Balinesen bekennen sich zur Hindu-Dharma-Religion, der balinesische Glaubensform des Hinduismus. Einzug hielt der Hinduismus in Bali im 8. bis 9. Jahrhundert. Religion ist Leben und Leben ist Religion auf Bali. Religiöse Riten und Feste begleiten die Menschen von der Geburt bis zum Tod und über den Tod hinaus. Sie sind Grundlage des Zusammenhalts von Familie und Dorfgemeinschaft. Religiöse Riten werden wirksam bei der Gründung eines Dorfes, sie ordnen das Familienleben und sind die ethnischen Leitlinie des ganzen Volkes. Feiertage, Volksvergnügungen und Versammlungen werden stets von einer Tempelzermonie eingeleitet.

Bali wird auch die Insel der Tausend Tempel genannt. Jedes Dorf, das etwas auf sich hält, beheimatet drei Tempel: Den Pura Puseh (Ursprungstempel), den Pura Desa (Tempel der großen Ratsversammlung) und den Pura Dalem (Todestempel). Viele Dörfer haben aber auch nur einen einzigen Tempel. Überwiegend sind solche Tempel einfache und kaum sehenswerte Steinanlagen im Gegensatz zu den bedeutenden Tempeln der Insel.

 

Gesundheit und Impfempfehlungen 
Es werden keine besonderen Impfungen verlangt. Empfohlen ist natürlich, wie in fast allen asiatischen Ländern, eine Impfung gegen Tetanus, Polio und Hepatitis.

 

Bali ist eine recht arme Insel, entsprechend einfach ist das Gesundheitssystem. Es gibt zwar in jedem größeren Dorf Ärzte, die fachliche Qualifikation lässt aber meist sehr zu wünschen übrig. Egal mit was man dort hin geht, es gibt fast immer ein starkes Antibiotika als Allheilmittel, ob es passt oder nicht... Wer also ein ernsthaftes gesundheitliches Problem hat, sollte nach Denpasar in das dortige BMC (Bali Medical Center). Hier gibt es eine vernünftige technische Ausrüstung und gut ausgebildete Ärzte, die auch unseren Ansprüchen genügen.

 

In Ländern wie Bali (das gilt an sich für alle tropischen Regionen) gibt es Krankheitskeime, die unser westlicher Körper nicht kennt. Sie sind an sich harmlos, Einheimische werden davon auch nicht krank; sie haben genügend Abwehrstoffe. Wir reagieren hier aber mitunter echt stark auf diese Erreger und werden ernsthaft leicht bis schwer krank. So ist es sehr wichtig, bei z.B. kleinen Wunden (Hautabschürfungen, Schnitten etc.) diese sofort zu desinfizieren und zu schließen. Keime kommen entweder durch die Luft oder werden von Insekten übertragen, die sich oft unbemerkt auf die Wunde setzen - wenn man viel Pech hat, legen Fliegen ihre Eier dort hinein - ein Besuch beim Tropenarzt in Deutschland ist einem danach ziemlich sicher...

 

Ein Tipp: nehmen sie Sprühpflaster mit und sprühen sie kleine Wunden damit sofort ein. Die Wunde bekommt Luft zum Abheilen, ist aber gegen Keime und Insekten ausreichend geschützt. Auch beim Schwimmen bzw. Tauchen sehr zu empfehlen, die Wunde kommt nicht mit dem Meerwasser in Berührung und heilt normal ab.

Aber Achtung - die ersten 20-30 Sekunden nach dem Aufsprühen sind höllisch, es brennt fürchterlich. Das Aufsprühen ist meist täglich zu wiederholen, damit sich der Schutzfilm nicht zu sehr abreibt.

 

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Regionen Balis

 

- Denpasar ist die Hauptstadt im Süden der Insel. Sie hat knapp eine halbe Million Einwohner.

- Singaraja, die ehemalige Inselhauptstadt und heutige Hauptstadt des Regierungsbezirks Buleleng, liegt im Norden

- Ubud ist das künstlerische Zentrum in Zentralbali, umgeben von Reisterrassen. Hier kann man günstig Stein- oder Holzskulpturen einkaufen. Die  Läden bieten auch eine weltweite Verschiffung an.

- Kuta (mit Flughafen), Legian, Seminyak und Sanur bilden die Touristenzentren, mit weißen Stränden und dem üblichen Touristenrummel.

- Nusa Dua, abgeschlossenes Touristenzentrum auf der Halbinsel Bukit im Süden

- Padang Bai, Fähre nach Lombok

- Tenganan, das Bali-Aga Dorf in Ostbali

- Pemuteran, im Norden der Insel, in der Nähe von Menjangan.

- Jimbaran, einer der Schauplätze des Terroranschlages vom Oktober 2005

- Gilimanuk, Fähre nach Java

- Tulamben, im Nordosten gelegenes Gebiet. Hier gibt es einige Tauchbasen um das Liberty-Wrack herum - die Tauchplätze in Tulamben gehören mit zu den besten der Welt.


Zeitzone: MEZ + 7 Stunden (Sommerzeit + 6 Stunden)

 

Telefonieren + Internet

Das Handynetz ist recht gut ausgebaut, auch in relativ dünn besiedelten Gebieten ist fast immer ein Empfang möglich.

Vorsicht bei den Kosten! Die Roaming-Gebühren für Gespräche mit einer deutschen Mobilfunkkarte sind enorm. So kostet z.Zt. (Mitte 2007) eine Minute nach Deutschland ins Festnetz über € 7.- bei Vodafon (T-Mobile ist geringfügig günstiger). Auch GPRS funktioniert, zu ähnlich hohen Kosten. UMTS gibt es nicht.

Günstiger ist da eine indonesische Prepaid-Mobilfunkkarte. Damit sind auch Ferngespräche nach Deutschland kein Problem, bei einem Bruchteil der Kosten. Man benötigt bloß die Hilfe eines Einheimischen, der sich auskennt bzw. lässt sich im Hotel beraten (wo gibt es die Karten, was kosten die, wie nehme ich sie in Betrieb usw.).

 

Internet ist noch ein Stiefkind. Es gibt zwar Internet-Cafes bzw. in einigen Hotels ein Zimmer mit einem oder zwei PC´s, aber die Geschwindigkeit ist sehr langsam. Zur Zeit (Mitte 2007) sind Modems mit 14400 Baud Stand der Technik, in einem Internet-Cafe mit mehreren Anschlüssen teilt sich das im ungünstigsten Fall auf die Teilnehmer auf... so habe ich alleine beim Aufrufen der Startseite von GMX 10 Minuten gewartet; dann Einloggen und die Abfrage von ein paar Mails - schon ist eine halbe Stunde um.  Dafür ist der Preis für eine halbe Stunde für unsere Verhältnisse sehr niedrig (ca. 50 €Cent).

 

Verkehr
Der internationale Flughafen von Bali heißt Ngurah Rai (bei Denpasar). Der Airport Code ist DPS.  Er ist nach einem Nationalhelden benannt und liegt etwa 5 Kilometer südlich von Kuta direkt am Meer. Die Landebahn ist sogar noch bis ins Wasser hinaus gebaut, und der niedrige Anflug ist bei klarem Wetter mit Aussicht auf die weit geschwungene Westküste ein Erlebnis.

 

         

     Angler direkt neben der Startbahn

 

Bei der Einreise nach Indonesien wird ein Visum verlangt, das 25 US Dollar kostet (Stand Mai 2005). Es wird bei der Einreise am Flughafen erteilt.

 

Für die weitere Fortbewegung im Lande empfiehlt sich ein Mietwagen, am besten mit Fahrer, denn der Verkehr (Linksverkehr) auf Balis Straßen ist stark gewöhnungsbedürftig. Es gibt Niederlassungen der bekannten Mietwagenagenturen oder man bucht sich im Hotel einen Wagen für individuelle Ausflüge. Am besten einen Pickup oder Allrad-Fahrzeug verlangen, die meist angebotenen Limousinen sind  für Überlandfahrten bei den zum Teil gräßlichen Strassen wenig geeignet.

 

Es gibt auf Bali auch ein Busverkehrssystem (Linienbusse), die zwischen den größeren Städten Balis (Singaraja, Denpaser, Amlapura etc.) verkehren. Sie fahren  vom Suci Terminal an der Jl. Hasanuddin in Denpasar ab. Eine andere Möglichkeit, günstig Land und Leute zu sehen, sind die sogenannten Bemos, Das sind Pick-Ups oder Minibusse, die man am Straßenrand anhält, und die ihre Passagiere nach deren Wünschen wieder absetzen. Beide Verkehrsmittel sind sehr kostengünstig (man kommt schon für wenige US-Dollar von einem Ende der Insel zum anderen). Speziell das Reisen in den Bemos ist allerdings sehr zeitraubend. (Sie sollten dort auch Ihr Hab und Gut immer im Auge behalten).

 

Küche
Essen ist für die Balinesen gleichbedeutend mit Reis essen. Maniok und Kartoffeln sind nur billiger Ersatz. Das zweitwichtigste in der balinesischen Küche sind die vielen verschiedenen Gewürze. Damit werden alle Beilagen kräftig gewürzt. Fisch, Fleisch und Geflügel sind teuer und meist den Festtagen vorbehalten. Rindfleischgerichte sind wenig populär, obwohl Kühe, anders als im indischen Hinduismus, nicht als heilig gelten. Schweinefleisch ist dagegen ein beliebter Festtagsschmaus. Auch Enten, als Nutztiere weit verbreitet, sind bei Festessen unverzichtbar.

Meeresfrüchte sind zwar bei den Touristen, weniger aber bei den Balinesen beliebt. Unverzichtbar ist die Kokosnuss, die zu den Hauptanbauprodukten der Insel gehört. Ihre Milch, zubereitet aus einem Aufguss aus Wasser und geraspelter Kokosnuss, ist eine hervorragende Grundlage für die Curry-Gerichte. Geraspelte Kokosnüsse werden unter Gemüse gemischt oder mit Gewürzen gebraten als Beilage gereicht.

 

Im Alltag der Balinesen wird dem Essen keine grosse Rolle zugemessen. Was in mühevoller Arbeit gekocht wird, wird oft ganz nebenbei verschlungen, das gesellige Beisammensein spielt keine Rolle. Das gemeinsame Essen dagegen ist nur den Festtagen vorbehalten. Bei einem Fest gibt es keine getrennten Speisegänge, sondern Vorspeisen, Suppe und Hauptspeise werden zusammen gegessen.

 

Auffallend gegenüber z.B. Thailand ist, daß auf Bali die Portionen kleiner sind; auch in den Touristenhotels. Keine Angst, man wird ausreichend satt. Da aber gerade die Deutschen gewohnt sind, ihren Teller leer zu essen, ist es für sie aber angenehmer als mit vollem Magen in der Hitze herum zu laufen...

 

Eine typisch balinesische Küche habe ich nirgendwo auf Bali entdeckt - was nicht heissen soll, das es nicht geschmeckt hat. Es ist eher eine thailändisch orientierte Küche (mit etwas chinesischen, vietnamesischen und chinesischen Einflüssen), nur die zum Teil höllische Schärfe der thailändischen Speisen ist hier etwas abgemildert. Mir hat die Küche auf Bali zum Teil besser gefallen als in Thailand; es war noch etwas feiner abgestimmt beim Würzen und die angebotene Menge, wie oben schon erwähnt, empfand ich persönlich als angenehmer.

 

Was mich zusätzlich begeistert hat, ist die Frische der zubereiteten Speisen und die überall angebotenen frischen tropischen Früchte. So gab es in unserer Anlage (Joe´s Diving in Tulamben) zu jedem Essen einen kleinen frisch angemachten Fruchtsalat dazu. Die Speisen wurden nach der Bestellungen komplett frisch zubereitet - inkl. allem, was da so reinkam. Das dauerte zwar manchmal etwas, aber das Ergebnis war einfach traumhaft.

 

 

Links zum Anklicken für weiter Infos:

http://www.bali-paradiese.com/content.html

 

http://www.bali.com/

 

http://www.inm-asiaguides.com/Bali/dbaliintr.htm

 

http://www.joesdivingbali.com/de/

 

 

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