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- Tauchgebiet Tulamben-

 

Die attraktivsten Tauchreviere Balis finden wir im Nordosten dieser Insel, im Gebiet Tulamben

Zu den dort bedeutendsten Tauchplätzen zählen das Liberty-Wrack , Coral Garden, die Drop Offs, Ulami, Kubu, Amed sowie Gili Selang. Wer bei Joe´s Diving in Tulamben wohnt, für den gibt es noch ein besonderes Highlight: Joe´s Secret Rock - ein Tauchplatz, den Joe entdeckt hat und geheim hält - er wird nur seinen Gästen angeboten. Er gehört nach eigener Erfahrung zu den besten Tauchplätzen Balis.

 

Die meisten hier beschriebenen Tauchplätze erreicht man von Land aus. Das einzige Problem dabei ist es, über die verschieden großen Steine des Strandes (es gibt keinen Sandstrand) heile in´s bzw. auch aus dem Wasser zu kommen. Nach einiger Zeit hat man Übung darin, aber gerade der Ausstieg mit einer großen schweren Kamera bei einigem Schwell der See ist doch mitunter recht mühsam - ich bin schon auf allen Vieren rausgekrabbelt, weil es mich immer wieder umgehauen hat... nach einigen Tauchgängen kommt man aber immer besser damit klar - es ist, wie so vieles im Leben, alles eine Sache der Übung.

 

Übrigens, Die Ausrüstung braucht man nicht selber von der Tauchbasis zum Wasser tragen, dafür gibt es einheimische Träger. Es sind meist zierliche Frauen, die zum Teil 2 Ausrüstungen komplett (Flasche, Jacket + Zubehör, aber ohne Blei...) auf ihren Köpfen balancierend zum Strand tragen. Die Bezahlung durch die Tauchbasen fließt in eine Gemeinschaftskasse, die Hälfte wird gleichmäßig unter den Trägern ausgeschüttet, die andere Hälfte ist für gemeinnützige Zwecke des jeweiligen Ortes. Eine gute und kluge Lösung.

 

Unterkünfte

In Tulamben gibt es einige Tauchbasen, die auch Übernachtungsmöglichkeiten anbieten - manche recht einfach, andere schon sehr gepflegt.

Wir haben in einer Tauchbasis gewohnt, die von einem Deutschen aufgebaut und geleitet wird: Joe´s Diving Tulamben (Website hier klicken... Google Earth= 8°16'33.71"S, 115°35'27.68"E).

 

In der meiner Bildergalerie sind einige Fotos dieser Anlage (Bildergalerie-Bali Tulamben). Die Anlage ist nicht riesig groß, sondern klein und überschaubar. Dafür kommt sehr schnell ein familiäres Feeling auf, was sicher auch dadurch gefördert wird, daß man sich meist an dem großen runden Tisch trifft um Erfahrungen auszutauschen, Bilder und Videos zu zeigen oder einfach nur ein Dekobier zu trinken und zu klönen. Praktischerweise ist dort auch gleich die wirklich hervorragende Küche...

 

Die Bungalows (Reihenbungalows) sind ausreichend groß und haben alle eine sehr leise Klimaanlage + Deckenventilator. Highlight ist die Dusche unter freiem Himmel, super gemacht und eine tolle Idee. Die ganze Anlage ist sehr gepflegt, alles funktioniert tadellos. Die Tauchbasis ist ebenfalls sehr gut ausgerüstet, getrennte Spülbecken für z.B. Füßlinge, Kameras und Automaten sowie Jackets und Anzüge sind selbstverständlich. Kompressor und Flaschen sind sehr gut in Schuss, alles wirkt aufgeräumt, gepflegt und vor allem durchdacht - hier hat ein Taucher für Taucher gebaut, das merkt man überall. Das Personal passt genau in dieses Bild, alle ehr nett und aufmerksam - man merkt, das es den Leuten Spaß macht dort zu arbeiten.

 

Hier die genaue Beschreibungen von Joes Tauchburg und Joes Tauchpalast mit vielen Bildern.

 

Tauchen

Das Tauchen bei Joe ist locker und entspannt. Meist bespricht man sich mit den Guides Abends am runden Tisch und legt grob das Programm für den nächsten Tag vor. Man kann mit einem Guide oder alleine (Buddyteam) tauchen gehen, oder man lässt sich zu einem entfernten Platz mit dem Auto fahren - alles ist möglich und läuft problemlos und ungezwungen ab. Die entsprechende Brevetierung bzw. Erfahrung vorausgesetzt, gibt es auch absolut keine Gängelung oder Kontrolle; jeder taucht eigenverantwortlich und wie er will. Das setzt natürlich eine gewisse Disziplin voraus, klappt dann aber hervorragend.

Die Guides sind übrigens sehr zu empfehlen, wenn man die Plätze und dessen Bewohner noch nicht kennt - die kennen hier jeden Fisch mit Vornamen und zeigen einem zielsicher auch die kleinsten und verstecktesten Bewohner.

Aber auch Tauchanfänger oder Neueinsteiger fühlen sich hier wohl. Die meisten Tauchplätze sind absolut anfängergeeignet und Joe bietet auch eine grundsolide und fundierte Ausbildung an.

 


 

Beschreibung der Tauchplätze

 

Liberty-Wrack in Tulamben

Der Name des Schiffes ist unbekannt, es gehört zu den massenhaft gebauten Frachtern der Liberty-Baureihe. So wurde einfach der Name dieser Baureihe für das Wrack genommen. Gebaut wurde es irgendwann zwischen 1913 und 1919. Der Schiffstyp hat eine Laenge von 125 Meter, eine Breite von 16.6 Meter und ca. 6211 BRT.

Das Schiff wurde am 11. Januar 1942 in der Strasse von Lombok von einem japanischen U-Boot torpediert und schwer beschädigt. Der amerikanische Zerstörer Paul Jones versuchte es in den Hafen von Singarja, damals Bali's Hauptstadt, zu schleppen, um die Ladung zu löschen. Das Schiff hatte aber so viel Wasser gezogen, dass die Besatzung sich entschloss, das Schiff aufzugeben und es in Tulamben an den Strand zu setzen und zu entladen. Das Unternehmen gelang und wie durch ein Wunder waren weder Verletzte noch Tote zu beklagen. Das Schiff lag bis zum Ausbruch des Vulkans Agung im Maerz 1963 halb im Wasser und verrottete sehr stark, dann wurde es von der Lava komplett ins Meer geschoben.

 

Das Wrack ist komplett mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Strömung ist meist nicht oder sehr schwach vorhanden, die Sichtweiten liegen je nach Jahreszeit, Strömung und Tauchbetrieb zwischen 10m und 30m.

 

Vom Einstieg am Strand - Koordinaten N52°33'7.76" E13°24'40.92" - kein Sandstrand, sondern verschieden große Steine - kann man das Wrack auch als Schnorchler sehr schnell erreichen. Es liegt nur ca. 30m vom Land entfernt, die Aufbauten beginnen am Heck in einer Tiefe von ca. 5m, die tiefste Stelle liegt ungefähr bei 30m.

 

Das Leben in und um dieses Wrack herum ist spektakulär. Experten sagen, daß es die Heimat von über 400 Tieren und Pflanzen ist. Sämtliche Bewohner dieses Wracks sind Taucher gewöhnt, bei den Massen, die dort oft tagsüber anzutreffen sind, ist das auch kein Wunder. Für Fotografen ein El Dorado, die Fische haben keine Scheu und man kann fantastische Nahaufnahmen von ihnen machen.

Die beste Tauchzeit ist zwischen 6:00 Uhr und 10:00 Uhr und ab 16:00 Uhr; der Grund ist ganz einfach: in der Zwischenzeit kommen aus ganz Bali Taucher mit Bussen hier an, dann ist es teilweise etwas voll am Wrack. Wer also vor Ort wohnt, ist klar im Vorteil.

 

 

Die Tauchgänge beginnen meist am Heck, hier lebt ein einsamer Barakuda. Um das Heck herum Richtung Bug sieht man jede Menge an Korallen mit sehr vielen Fischen, Schnecken, einer Schildkröte usw. das Wrack ist wie ein lebender Organismus. Jede Menge Doktorfische, Schnapper, Papageienfische, in der Mitte findet man oft einen riesigen Kartoffel-Zackenbarsch usw. usw. eine unheimliche Fülle an Arten und Leben.

Recht standorttreu ist auch ein riesiger Makrelenschwarm, er schwebt förmlich über dem Wrack - Taucher sind herzlich eingeladen... es ist ein aufregendes Gefühl, Teil eines solchen Schwarmes zu sein, die Fische lassen einen völlig teilnehmen und haben keinerlei Scheu. Genauso aufregend ist ein early-morning dive, man sollte aber schon um 6:oo Uhr im Wasser sein. Dann kommt so gegen 6:30 ein großer Schwarm riesiger Büffelkopf-Papageienfische, die im Wrack übernachtet haben und schwimmt ruhig und gemächlich Richtung Coral Garden.Es sind so um die 30 Tiere, manchmal mit einigen Napoleons mittendrin. Abend so um 19:00 Uhr herum kommen die wieder und verteilen sich im Wrack, um dort in Nischen und Höhlen zu schlafen. Dieses Wrack kann man immer wieder betauchen, es ist immer wieder etwas neues und spektakuläres zu sehen.

 

Tulamben-Wall (Drop Off)

Am Ende des Strandes von Tulamben ist der bekannte Tauchplatz Tulamben Wall oder auch Drop Off. Es handelt sich um einen alten Lavafluß des Vulkans Mount Agun. Die Steilwand fällt auf cirka 60 Meter ab und beheimatet riesige Fasskorallen. Einen Überhang findet man in 18 Meter Tiefe. Wer weiter abtaucht findet In 27 Metern Tiefe einen gigantischen Gorgonien Fächer mit einem Durchmesser von über 3½ m. Hier findet man ebenfalls Schulen von Büffelkopf Papagaienfischen, von denen einige Exemplare eine Größe von bis zu zwei Metern erreichen! Des weiteren findet man hier unzählige Fisch Arten der bekannten Art sowie auch etwas seltenere: Schaukelfische, Garneleschwärme, Fetzenfische usw.. 

 

Batu Kelebit

Dieser Tauchplatz befindet sich südöstlich vom Strand und ist von Tulamben aus mit einem kleinen Boot in 5 Minuten erreichbar. Einige Felsen ragen aus dem Wasser und das Korallenriff liegt etwas weiter weg vom Ufer. Man taucht auf einem leicht abfallenden Hang, schön bedeckt mit Hart- und Weichkorallen, dazwischen liegen Sandflächen.

In 40 Meter Tiefe liegen Felsformationen, welche einen wunderschönen Bewuchs haben und bekannt sind für relativ häufige Begegnungen mit Haien. Desweiteren trifft man auf Barakudas und Thunfische, die hier auf der Jagt nach Beute sind.

 

Coral Garden

Coral Garden liegt in einer Tiefe von 2 bis 15 Meter und hat einen spektakulären Bewuchs von Hartkorallen , Weichkorallen und Schwämmen. Neben den unzähligen Arten von Riff-Fischen (z.B. Anemonen- und Papageienfische in allen Farben und Formen) kann man hier die wunderschönen, blau und gelb gefärbten Geistermuränen, kleine Igelfische und den Fetzen- oder Geisterpfeifenfisch sehen. Der Tauchplatz ist ein Eldorado für Makrofotografen, es gibt eine Unmenge an Kleintieren wie Nacktschnecken, Garnelen usw. 

Taucht man zuerst einmal direkt geradeaus runter, sieht man ganz oft eine kleine Gruppe Schwarzspitzen-Riffhaie. Die kommen vorbei und sind recht neugierig, haben sie einen dann als Taucher erkannt, schwindet das Interesse und sie hauen wieder ab. Diese Haie sind recht standorttreu, ich habe sie 2007 und auch wieder 2009 gesehen.

 

Kubu

Kubu ist ein kleines Dorf an der Nordküste von Bali. Die Anfahrt mit dem Auto von Tulamben dauert ungefähr 120 Minuten. Der Strand besteht, wie auch in Tulamben, aus Steinen und schwarzem Kies.
Kubu hat zwei wunderschöne Hügelriffe. Sie fallen im 45° Winkel auf ungefähr 40 Meter ab. Nicht selten liegen dort schlafende Haie. Das Riff ist komplett bewachsen mit Hart- und Weichkorallen und durch den dichten Bewuchs gibt es natürlich auch eine Vielzahl an tropischen Riffischen. Mit etwas Glück trifft man sogar auf Barakuda- oder Makrelenschwärme.
 

Amed

Amed liegt im Nordosten Balis. Amed ist ein Dorf, das von der Meersalzgewinnung lebt. Bei der Anfahrt kann man die Holzstapel, die zur Salzgewinnung verwendet werden, sehen. Der Korallengarten beginnt direkt an der Wasseroberfläche mit einem Geweihkorallenfeld und Schwärmen von kleinen Riffbarschen. Amed gilt als eines der besten Schnorchelgebiete Bali's. Zum Tauchen hingegen fahren wir mit kleinen landestypischen Auslegerbooten ein paar Minuten hinaus zu den Tauchplätzen. Die Tauchgänge beginnen in 5 Meter Wassertiefe und die Taucher werden von einer sanften Strömung die ersten 20 Minuten durch einen atemberaubenden Korallengarten in 3 bis 12 Meter Tiefe zu einem schön bewachsenen Drop off getragen. Das Drop off ist ca. 30 Meter tief. Auf 27 Meter ist eine Sandfläche mit vielen Blaupunktrochen. Ausserdem schlafen dort ab und zu Weisspitzenriffhaie unter grossen Tischkorallen. An einer Stelle kommt eine Felsnadel von 25 Meter hoch, dort kann man durch tauchen. Es gibt außerdem jede Menge an Riff-Fischen sowie sehr viele unterschiedliche Nacktschnecken. Für viele Taucher ist Amed die schönste Steilwand Balis.

 

Gili Selang

Gili Selang ist eine kleine Insel im Nordosten Balis, die nur durch einen 12m breiten und 6m tiefen Kanal von Bali getrennt ist. Auf der Nordseite befindet sich eine flache Lagune (max. 18m tief) mit dem Tauchplatz Gili Selang. Nach einer Anfahrt mit dem Auto geht es mit den typischen Auslegerbooten dorthin. Die Lagune ist voll mit Korallen, es gibt Unmengen an farbenprächtigen Weihnachtsbäumchen (Wurmart ) knotige Weichkorallen sowie Peitschenkorallen. Mit Glück kommen ein paar Weißspitzenriffhaie vorbei.

In der Lagune gibt es ein Drop Off, das aber wegen der Auf- bzw. Abwärtsströmungen nur für erfahrene Taucher geeignet ist. Mit viel Glück kann man dort in 30m Tiefe Hammerhaie treffen.

Etwas nördlich, bei dem Einstieg in das Auslegerboot, liegt in der Lagune ein kleines japanisches Fischerboot bzw. die kümmerlichen Reste davon. Dieser Platz wird oft als zweiter Tauchgang des Tages angeboten, er ist ohne Bootsfahrt direkt von Land aus zu erreichen. Das kleine Wrack liegt zwischen 3m und 15m und ist wunderschön bewachsen.

Gili Selang zählt für viele Taucher mit zu einem der besten Tauchplätze der Welt. Wegen der oft vorhandenen Strömung wird der Platz von vielen Tauchschulen nicht angeboten, da er nicht für Anfänger geeignet ist. So ist er immer noch ein Insider-Tipp und wenig besucht. Entsprechend intakt ist dort noch die Unterwasserwelt.

 

Seraya

liegt im Süden von Tulamben, der Tauchgang beginnt am Strand, gleich vor dem Scuba Seraya Resort. Man taucht auf schwarzem Sand, einem mit Schwämmen, niedrigen Korallen und weissen Hydrozoen bedeckten Abhang. Überall findet man verschiedene Arten von Nacktschnecken und dazwischen verstecken sich Seepferdchen (Dornen-Seepferdchen und Kuda-Seepferdchen). Weiter rechts nach dem käfigartigem Gestell (ein künstliches Riff) ist der Abhang stärker bewachsen und auf 17m befindet sich eine Putzerstation. Der Korallenblock ist völlig mit kleinen Tanzgarnelen bedeckt und eine Netzmuräne scheint hier ihr Lager aufgeschlagen zu haben. Ausserdem findet man in Seraya auch Anglerfische und Geisterpfeifenfische.

 

Joe´s Secret Rock

Mit dem Auto von Joe´s Diving ca. 10 Minuten entfernt, kommt man zu einem Strandabschnitt, der äußerlich wie die anderen auch aussieht. Unter Wasser aber ist dieser Tauchplatz ein Highlight Bali´s schlechthin. Nach dem Einstieg von Land schwimmt man über eine Fläche schwarzer Vulkanasche, mittendrin wie Landzungen ragen Riffe in das eintönige grau. Aber so eintönig ist auch ein Feld aus Vulkanasche nicht (das gilt für alle hier beschriebenen Plätze, weil es überall solche Felder gibt). Mitten in den Aschefeldern sind kleine Inseln des Lebens, oft nur eine Anemone, manchmal mit, manchmal noch ohne bewachenden Anemonenfisch. Oder kleine Korallenblöcke, mit vielen kleinen Bewohnern aller Art.

Aber in den großen Riffen pulsiert das Leben wie im Überfluss! Fast alles, was hier über die einzelnen Tauchplätze beschrieben ist, findet man dort an einem Platz versammelt (bis auf Großfisch, den hatten wir nicht gesehen). Von großen Doktorfischen aller Art über Füsselierfische, Schnapper, Riffbarschen und Anemonenfischen bis herunter zu den vielen bunten Nacktschnecken, Garnelen ist alles vorhanden. Versteckt in Spalten findet man Fetzenfische, Anglerfische - in Anemonen kleine fast durchsichtige Partnergarnelen.

Dieser Tauchplatz ist leider in der Regenzeit Anfang 2009 durch eine Schlammlawine ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Er barucht wohl noch 1-2 Jahre der Erholung, ist dann aber sicher wieder eins der Highlights unter den Tauchplätzen der Region.

 

Kafe Garam

Dieser Tauchplatz wird außer von Joe von den anderen Basen normalerweise nicht angeboten, es lohnt sich aber hier zu tauchen. Hinter dem  Ortseingang von Ahmed beim Kafe Garam Resort läuft man ein paar Meter zum Strand und taucht von dort aus leicht nach links weg. Nach einem mit Sand bedecktem Plateau erreicht man einen leichten Abhang, von da beginnt eine Sandfläche mit künstlichen Riffen aus Betonklötzen, Autoreifen und metallischen Käfigen. Hier findet man z.B. Geisterpfeifenfischen - wir fanden insgesamt 7 Stück, zum Teil in Paaren aber auch einige winzige filligrane Jungtiere! Überall springen Tanzgarnelen herum, es gibt kleine Muränen, winzige juvenile Kofferfische und Steinfische. Auf einer Sandfläche wimmelte es förmlich von Blaupunktrochen Weiter oben auf dem Plateau und etwas rechts befindet sich eine Seegraswiese mit Schwämmen, Anemonen und niedrigen Korallen. Hier wimmelt es von Kardinalfische und Schnecken.

 

Lipah Bay

Diese Bucht liegt etwa 3 km von Jemeluk entfernt. In der Bucht liegen die Reste eines japanischen Schiffes. Es ist der Tauchplatz für Weitwinkelfotografen. Eine riesige Korallenlandschaft, die schon in 3-5m Tiefe beginnt; von der Sonne beschienen leuchten die Korallen und Gorgonien in unbeschreiblichen Farben, darin tausende kleiner bunter Riffbarsche - ein Platz zum Staunen, was die Natur an Farbenpracht zu bieten hat. Bei dem kleinen Wrack (5 -12 Meter tief) das hübsch mit Gorgonien, Schwämmen und Schwarzen Korallen überwachsen ist, sieht man vor Glasfischen das Wrack selber nicht mehr. Es lohnt sich aber, durch den Vorhang aus Glasfischen hindurch zu sehen; dahinter fanden wir zwei wunderschöne Schaukelfische. 

 

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