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- Allgemeine Infos Cocos Island -

 

Lage

Knapp 500 km von Costa Rica liegt mitten im Pazifik die unbewohnte Isla de Cocos.

Karte Cocos Island

Die Kokos-Insel (span. Isla del Coco, engl. Cocos Island) ist eine unbewohnte Insel im Pazifischen Ozean. Sie gehört politisch zu Costa Rica und ist der Provinz Puntarenas zugeordnet.
Die Insel wurde 1526 durch Juan Cabezas entdeckt. Bekannt ist sie vor allem für die Schätze, die Piraten wie beispielsweise Benito Bonito, Henry Morgan oder Kapitän Thompson dort vergraben haben sollen. Es gab zahlreiche Expeditionen mit dem Versuch, sie zu finden, bislang ist jedoch kein größerer Fund bekannt.

In unserer Zeit ist sie aber nur noch ein Ziel für Taucher.

Die Kokos-Insel ist die einzige tropische Insel im Ostpazifik mit einem tropischen Regenwald. Die Reichhaltigkeit der Pflanzen ist zwar bei weitem nicht so groß wie in Wäldern auf dem Festland, aber auch hier konnten 70 endemische Pflanzen nachgewiesen werden. Von den 87 Vogelarten kommen drei nur hier vor: zwei Arten des Kokosinsel-Kuckucsk und der Kokosfink. Tölpel, Fregattvögel und Seeschwalben unterhalten Brutkolonien auf den der Insel vorgelagerten Klippen.

Was die Insel besonders auszeichnet, ist jedoch das reiche Meeresleben. Während die Insel normalerweise im Bereich des ost-westlichen Äquatorialen Gegenstroms liegt, ist sie während des El Niño die erste Insel, die warmes Wasser aus Richtung Westen erhält. Dies führt ähnlich wie auf den Galapagos-Inseln zu einem transpazifischen Austausch von Larven und Meerestieren.

Die ausgedehnten Korallenriffe rund um die Insel beherbergen 32 Korallenarten, 57 Krebstiere und 500 Molluskenarten. 300 Fischarten zeugen zwar nicht von außergewöhnlicher Vielfalt, aber dafür ist die Gesamtzahl der Tiere riesig.
Bekannt ist die Insel für die großen Schwärme von Bogenstirn-Hammerhaien und Weißspitzen-Riffhaien, die an der Insel vorbeiziehen. Auch Walhaie und Mantarochen kommen in großer Zahl vor.

1997 wurden die Insel und das sie umgebende Meer zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt. Seit 2001 umfasst das Schutzgebiet 12 Seemeilen (22 km) rund um die Insel.

Es gibt zwei Rangerstationen auf der Insel: eine in der Chatam Bay (besetzt mit 2 Personen) und die Hauptstation in der Wafer Bay. Die Aufgabe der Ranger besteht darin, die 12 sm Zone zu überwachen und das absolute Fischereiverbot durchzusetzen. Dafür stehen den Rangern aber nur ein paar sehr kleine Boote zur Verfügung, wobei sie meist nur eines benutzen. Wird die See etwas rauher, können sie damit aber nicht mehr sicher raus fahren. So konzentriert sich die Arbeit der Ranger hauptsächlich darauf, verlorene Netze und Langleinen einzusammeln und von den Touristenbooten die Nationalparkgebühr zu kassieren. Eine geführte Tour hinauf zu einem Wasserfall wird ebenfalls angeboten und ist ein schönes Erlebnis.

Links
Wikipedia über Cocos
Cocos Island Org

 
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