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http://www.aggressor.com/

 

Safarischiff "Wind Dancer"

 

Gebucht hatten wir ursprünglich die "Okeanos Aggressor". Da die aber zur Überholung im Dock lag, fuhren wir mit der "Wind Dancer" nach Cocos. Die Dancer-Flotte gehört zur Aggressor Fleet und so hatten wir auch die Besatzung der Okeanos Aggressor an Bord.

Beide Schiffe sind speziell für Tauchsafaris gebaut und ausgerüstet. Im direkten Vergleich würde ich aber die "Wind Dancer" bevorzugen (wir sahen bei unserer Rückkehr die "Okeanos Aggressor"); die "Wind Dancer" gefiel mir von der Aufteilung der Tauchdecks und den Kabinen besser; das ist aber rein subjektiv, beide fahren auf hohem Niveau ohne allerdings die Klasse der Gapalagos-Aggressor zu erreichen.

     
          ...die Wind Dancer in der Wafer Bay                                                   ...die Suite

Das Schiff kann max. 22 Passagiere unterbringen; wir waren mit 20 Leuten an Bord und es war sehr angenehm. Kein Gefühl von Enge, es ist überall ausreichend Platz vorhanden.

Ich hatte mit meinem Buddy eine Suite gebucht, was sich als Glücksfall heraus stellte. Die normalen Kabinen lagen im Unterdeck (ohne Fenster) und waren recht klein und eng. Es gab dort nur eine Klimaanlage für alle Kabinen, was mir auf einem ähnlichen Schiff schon einmal eine saftige Erkältung mit Fieber beschehrt hatte - jemand hatte Nachts die Anlage auf "Arctic" gestellt... hier hatten wir in der Suite eine eigene Klimaanlage.

Der Salon war ausreichend groß, hatte einen Bar mit einen Großbild-Fernseher mit DVD Player, Musikanlage, zwei Computer-Arbeitsplätze (Windows und MAC) und Bücher sowie DVDs zum ausleihen.

Das Essen gab es meist in Büffetform, es war nicht besonders aufregend, aber gut. Der Hit waren zu jedem Essen (und nach jedem Tauchgang) die große Früchteplatte mit frischem Obst - absolut lecker. Getränke, auch alkoholische (bis auf teure Alkoholika), waren ausreichend vorhanden und alle im Preis enthalten.

Die Crew kam von der Okeanos Aggressor und war sehr nett und aufmerksam, da gab es nichts zu meckern. Übrigens: am Ende der Tour wird von jedem Gast ein Trinkgeld erwartet, das wie auf US-Schiffen üblich ca. 10% bis 15% des Charterpreises betragen sollte - was bei einer 10 tägigen Tour und 10% rund US$ 400.- bedeutet! Die Crew hat sich das aber auch wirklich verdient, die waren echt gut.

Das Tauchdeck war U-förmig mit den etwas tiefer gelegenen heißen Süßwasser-Duschen. Zentral in der Mitte war der große Kameratisch und die Pinwand mit weiteren Ablagemöglichkeiten. Es gab nur ein Spülbecken für die Kameras, die Ausrüstung konnte nicht gespült werden; erst am Ende der Fahrt konnte man das Equipment dort spülen.

    
             ...das Bad in der Suite                                                             ... auf dem Tauchdeck

Getaucht wurde mit 2 Pangas (7m langen Zodiacs), die über eine kleine Klappleiter zum Einsteigen verfügten. Die Ausrüstung blieb zusammengebaut die ganzen Tage auf dem Panga und die Flaschen wurden auch dort mit einem langen Schlauch vom Schiff aus befüllt. Das An- und Abrödeln klappte wieder Erwarten gut, obwohl die Boote mit je 10 Leuten plus Besatzung recht voll waren.

    
          ... Tauchdeck mit Kameratisch und Pinwand                            ...eines der beiden Zodiacs

 

Eckdaten:
Baujahr 1995, generallüberholt 2009
ca. 38m lang, 8,5m breit
2 Maschinen á 425 PS
Geschwindigkeit max. 10kn
Reichweite: 5000 sm
7000 L Frischwasser + Entsalzungsanlage
Stromversorgung: 110 V 60Hz, im Salon auch 220 V 50Hz
22 Passagiere, 11 Besatzungsmitglieder
Kompressoranlage mit Nitrox (Aufpreis)
12 bzw. 15L Aluflaschen




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