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Reisebericht Galapagos 2010

 

Yeah man, that´s what we paid for!”
Dieser Satz, ausgestoßen von Ron, einem Amerikaner, beim Auftauchen bei unserem ersten “echten” Tauchgang von Galapagos bei der Insel Wolf, sagt alles über diesen Urlaub aus.

Aber der Reihe nach:
Bei meinem letzten Besuch auf Bali bei Joes Diving erzählte mir Joe, dass er schon immer mal nach Galapagos wollte. Nur hat er das Problem, dass es auf Bali wenige Möglichkeiten gibt, so eine Reise vernünftig zu planen; die Infrastruktur auf Bali gibt das nicht her. Da ich schon länger Galapagos im Hinterkopf hatte, nahm ich mich der Sache einfach mal gezielt an.

Sehr einfach gemacht wurde mir die Planung durch Michael von „Tauchertraum“. Hier bekam ich endlich die Infos, die ich brauchte; kein Vergleich mit vielen „Fachleuten“ z.B. auf der BOOT in Düsseldorf, die mir als Tauchtour Schiffe andrehen wollten, die nur eine Lizenz für Landgänge haben. Die Tauchgänge würden dann jeweils von einer Insel mit örtlichen Tauchbasen per Speedboot durchgeführt – also ohne Wolf und Darwin. Nur – Wolf und Darwin – DAS ist Galapagos, die anderen Plätze sind zwar auch recht schön, kommen da aber bei Weitem nicht heran.

Dazu kam die recht verzwickte Situation, Joe von Bali aus nach Ecuador zu bekommen. Ich hatte da schon alle möglichen Flugdatenbanken weltweit abgefragt, aber es gab keine vernünftige Verbindung; außer über Frankfurt. „Hintenrum“ wäre zwar logischer, war aber von der Reisezeit bedeutend länger und teurer, warum auch immer. Auch Michael hat hier Frankfurt eindeutig vorgezogen und uns gleich ein entsprechend ausgearbeitetes Angebot gemacht. Das war so gut, dass wir es 1:1 übernommen, sprich gebucht, haben.

Auf meinen Wunsch hatten wir vor der eigentlichen Schifftour mit der „Aggressor II“ vier Tage Aufenthalt auf San Cristobal, quasi als Puffer für irgendwelche Eventualitäten auf dem Hinflug (ich denke da nur an den Vulkan auf Island…), eingebaut. Das schon mal vorweg: 2 Tage hätten für San Cristobal locker gereicht, vier Tage wurde irgendwann langweilig.

Doch dann kam endlich der Tag, als die „Aggressor II“ in der Wreck Bay von San Cristobal erschien. Wie versprochen wurden wir gegen Mittag vom Hotel abgeholt und auf das Schiff gebracht.
Wow… wer Safariboote aus Ägypten und Thailand kennt, steht erst mal mit offenem Mund auf dem Tauchdeck . Die Aggressor-Flotte in Galapagos ist zwar schon etwas älter, aber derart durchdacht gebaut und hervorragend gepflegt, das ist schon eine Klasse für sich – ok vom Preis her auch...
Ein sehr großes Tauchdeck mit ausreichend Platz für alle max. 14 Taucher – wir hatten Glück; wir waren nur mit 8 Tauchern an Bord. Dazu kamen noch 4 Wissenschaftler von Galapagos, die im Auftrag der Naturschutzbehörde Mooringleinen inspizierten bzw. Plätze für neue suchten und markierten. Der Leiter war Fernando Ortiz von Conservation International (Gebietsleiter Galapagos), der uns vollständig über das Programm informierte. Am Ende der Tour gab es einen Vortrag mit PowerPoint Präsentation über ihre Arbeit, dazu täglich sehr interessante Diskussionen über Umweltschutz und Zukunftsplanung auf Galapagos – wer bekommt so etwas schon auf einer Tauchsafari, und dann noch auf Galapagos, geboten? Wir hatten da einfach ziemlich viel Glück gehabt.











Zurück zum Schiff. Auf dem Tauchdeck gab es rund herum Klemmhalterungen für die 12L Aluflaschen, wo die voll aufgerödelt auch bei stärkstem Seegang fest verankert standen. Die auf vielen Schiffen obligatorischen Plastikkisten für den Kleinkram gibt es hier nicht; die Sitzflächen vor den Flaschen waren hochklappbare Deckel, darunter das Fach für Flossen und Kleinkram. Alles aus solidem Stahl, für die Ewigkeit gebaut. So muss ein Tauchdeck aussehen! Keine bei stärkerem Wellengang herumfliegenden Plastikkisten. Eine kleine Treppe hoch und schon stand man vor zwei Kameratischen; von hier aus konnte man gut das Tauchdeck überblicken. Bei jedem Kameratisch ist ein Schlauch mit einer Luftdüse, zum Ausblasen des Equipments. Rechts und links geht es zum Vorschiff, vorbei an der Tür zum Salon. Auf dem Vorderdeck steht noch ein großer Wirlpool.
Ein Deck höher ist im Heckbereich eine große Sitzgruppe, rechts und links die Gänge nach vorne, dort sind die oberen Kabinen. Die Unterdeck-Kabinen gehen vom Salon aus runter.
Noch ein Deck höher ist eine Barbequeue-Station und das Sonnendeck.

Als erstes wurden wir mit den Sicherheitseinrichtungen vertraut gemacht. Hier ist alles in tadellosem Zustand: Rettungswesten in jeder Kabine und auch außerhalb, Rettungsinseln, Äxte usw. alles vorhanden und jederzeit zugänglich. Als niemand mehr daran dachte, gab es einen Probealarm. Sofort mussten wir uns mit angelegter Rettungsweste auf dem Tauchdeck versammeln, wo es schnell in die Boote (Zodiaks) ging. Die legten dann auch wie in einem richtigen Ernstfall ab, drehte eine Ehrenrunde und dann ging es zurück aufs Schiff. Dort wurde noch jedem einzelnen gesagt, was er richtig oder falsch gemacht hat. Dieses positive Sicherheitsdenken setzt sich beim ersten Briefing für die Tauchgangsplanung fort. Jeder Taucher bekam eine steckbare Flagge, einen Hammerhead (sehr laute Presslufttröte) und einen ENOS-Sender! Alles wurde ausführlich erklärt und auch zum Gebrauch animiert – wer unsicher ist oder nur ein ungutes Gefühl hat – nicht zögern, den ENOS Sender zu aktivieren. Dafür ist der da, lieber einmal zu viel als zu wenig.

Allein von der gebotenen Sicherheit schlägt dieses Schiff (und die Crew) alles, was ich in meinem langen Taucherleben an Schiffen gesehen habe. Absolut vorbildlich.

Der zweite hervorzuhebende Punkt auf diesem Schiff ist das Essen. Den Koch kann man getrost in ein 5-Sterne Hotel als Chefkoch stecken. Was der täglich aufgefahren hat, war absolute Spitze – also wer diese Tour macht, um vielleicht auch ein paar Gramm abzunehmen – vergisst es. Nicht bei diesem Koch, dafür ist der einfach zu gut.

Bleibt noch die Crew insgesamt: alle, aber wirklich alle ohne Ausnahme, unwahrscheinlich nette Leute. Obwohl die Aufgaben klar verteilt waren, so trat doch bei Bedarf jeder für den anderen ein und alle hatten einen unheimlichen Spaß an der Arbeit. Das überträgt sich natürlich auch auf die Gäste; das „Betriebsklima“ auf diesem Schiff ist einfach grandios. Da passt alles. So sah man immer und überall sowohl bei der Crew als auch bei den Gästen nur glückliche Gesichter.

Einziger negativer Punkt: es ist ein Stahlschiff… wo sich natürlich das Geräusch der Motoren anders verteilt und überträgt, als auf einem Holzboot. So war es in der ersten durchgefahrenen Nacht auch in einer Oberdeckkabine recht laut. Man sollte die in der Nachttischschublade liegenden Ohrenstöpsel auch benutzen… später gewöhnt man sich aber auch daran.












Ok, genug über das Schiff, kommen wir zur Reise und hier besonders zum Tauchen. Die ersten drei Tauchgänge konnte man schlichtweg vergessen, die waren zum Eingewöhnen – wir an die Gegebenheiten und die Guides an uns. Der Checkdive war in einer kleinen Bucht bei San Cristobal (Playa Orocha), ohne Guides einfach nur zum Bleicheck. Dazu muss man wissen, dass das Wasser hier sehr salzhaltig ist, wegen der etwas kühleren Wassertemperaturen sind die Anzüge auch etwas dicker (ich hatte einen 5mm Nass mit, andere tauchten mit 7mm HT), dazu Aluflaschen – da braucht man etwas mehr Blei als vielleicht gedacht…
Die Sicht beim Checkdive war schlecht, der Tauchplatz max. 7m tief, als einziges Highlight gab es hier die überall anzutreffenden Seelöwen, die mit den Tauchern spielten. Einer Mittaucherin öffnete ein verspielter Seelöwe das Haarband… die waren wirklich gut drauf.

Die beiden nächsten Tauchgänge (Tauchplatz „Ostküste“ bei der Insel Mosquera Island) waren nichtssagend – schlechte Sicht, unter Wasser gab es absolut nichts zu sehen – ok, man wurde nass, das war´s denn auch schon. Aber deswegen waren wir ja auch nicht da – Wolf und Darwin hieß das Ziel! Tauchen auf Galapagos ist in erster Linie Wolf und Darwin - für alles andere lohnt weder die lange Anfahrt noch der Preis.

Ach ja, getaucht wird grundsätzlich vom Schlauchboot aus. Ins Wasser ist ja einfach – Rolle rückwärts und man ist drin… zurück ins Boot erfordert da schon etwas Übung, eine Leiter zum Einsteigen gibt es da nicht… ich habe drei Tage gebraucht, um ohne Hilfe in das Schlauchboot zu kommen. Aber die Crew ist auch hier absolut professionell. Der Fahrer des Zodiaks weiß trotz aufgewühlter See immer, wo die Taucher alle gerade sind. Auch die Hilfestellung beim Einsteigen ist super, da kommt jeder rein.

So kamen wir dann nach einer durchfahrenen Nacht am Morgen des 3. Tages bei der Insel Wolf an. Hier ging es nach dem Frühstück auch gleich ins Wasser. Der Tauchplatz hatte den einfachen Namen „The Point“ – war aber alles andere als einfach…

Wir mussten sehr schnell auf mind. 20m runter, darüber ist offene See mit starker Strömung, nirgends etwas zum festhalten. Wer da abgetrieben wird, muss den Tauchgang sofort abbrechen und sich auffischen lassen; die ENOS Sender haben wir nicht zum Spaß mitbekommen… man ist zu schnell zu weit weg bei gut 10km/h und mehr Strömungsgeschwindigkeit…

Aber dieser erste richtige Tauchgang wird uns unvergesslich im Gedächtnis haften bleiben. Schon beim Abtauchen war die Strömung derart heftig, dass sie mir laufend die Maske geflutet hat. Dazu riss sie mir zweimal die Spring Straps von der Ferse (ich habe die dann wieder an Bord härter eingestellt, dann gab es nie wieder Probleme). Also mit vollgelaufener Maske runter und einen Felsen zum Festhalten gesucht. Dort die Maske neu justiert, Kopfhaube runter, Flossenband wieder ran… da war dann auch schon die Luft so weit runter, das wir wieder hoch mussten. Jacket aufgeblasen, aber es ging nicht hoch! Also noch zusätzlich paddeln – wir hatten gerade eine Strömung erwischt, die uns voll nach unten riss! Doch urplötzlich wechselte die Strömung und wir schossen mit vollgepumpten Jacket nach oben – schnell Luft raus… bei einem eventuellen Dekotauchgang war an eine einigermaßen geregelte Dekopause bei diesen Verhältnissen nicht zu denken. Ach ja, und wo mein Buddy war, wusste ich schon beim Abtauchen nicht mehr… die Strömung reißt hier die Teams schnell auseinander. Kein Grund, den Tauchgang abzubrechen, irgendwann kommt schon jemand vorbeigeflogen, den nimmt man dann als Buddy… wenn nicht, taucht man solo weiter. Unter diesen Bedingungen darf man davor keine Scheu haben.

Wir kamen alle fast zeitgleich oben an, der Amerikaner Ron stieß hier den Spruch aus, der auf der ganzen Reise zum geflügelten Wort wurde „Yeah man, that´s what we paid for!“. Wir hatten zwar alle so gut wie nichts gesehen und nur mit den Verhältnissen gekämpft, aber es war einfach geil...

Da wir hier und bei Darwin täglich 4 Tauchgänge hatten, wechselten wir alle sofort auf Nitrox 32. Das kostet zwar Aufpreis (US$ 7.- pro Tauchgang oder pauschal US$ 100.- die ganze Reise), aber nur mit normaler Pressluft wäre das weitere Tauchen hier unverantwortlich. Jeder Tauchplatz bei Wolf und Darwin (Darwin hat nur einen einzigen) ist gleich aufgebaut: sofort runter auf mind. 20m, meist ist man aber so auf 25m bis 30m, dann den ganzen Tauchgang dort bleiben – das sind dann klasse Grundzeiten, wenn man nur mit gepresster Luft unterwegs wäre…

Der Aufstieg beginnt, obwohl m an „nur“ aus rund 25m einfach hoch muss und auch nur die 3 Min. Safetystop einlegt, bei rund 80 Bar, spätestens 70 Bar. Durch die extremen Bedingungen kommt man nach dem Safetystop manchmal mit rund 30 Bar oben an… wer also meint, erst ab 50 Bar geht es nach oben, kann ein Problem bekommen. Zumindest gibt es mit Nitrox auch beim 4. Tauchgang unter diesen Bedingungen keinerlei Probleme hinsichtlich Deko; das hat schon was.

Sehr interessant übrigens der dritte Tauchgang bei Wolf Island; am selben Platz wie der erste, nur rund 4,5 Std. später… fast keine Strömung; ok, für Galapagos fast keine… beim ersten Tauchgang hat es uns da fast zerrissen.

Nach einem Tag bei Wolf Island fuhren wir weiter nach Darwin (rund 2 Std. Fahrt). Hier gibt es nur einen einzigen Tauchplatz; ziemlich direkt am Fuße des berühmten Torbogens. Der Tauchplatz ist auch recht einfach gehalten: eine große Sandfläche, davor eine Reihe Felsen, wo man sich gut festhalten kann um die Sandfläche zu beobachten. Und da kommen dann die Hammerhaie – rund 10 Min. kam ein ganzes Rudel an uns vorbei, Hammerhaie, Galapagoshaien und Seidenhaien zu hunderten. Wenn man aber die Felsen verlässt und Richtung Sandfläche taucht, sind die Haie sofort verschwunden; die haben nämlich eine Scheu vor Menschen (wer Menschen kennt, weiß warum…). Auf der Sandfläche gibt es eine riesige Kolonie Sandaale, die auch, anders als z.B. in Ägypten, Taucher sehr nahe heran lassen bevor sie im Sand verschwinden, gut für Fotografen. Ach ja, und auch hier wieder Schildkröten ohne Ende. Man merkt deutlich, dass die hier auf Galapagos geschützt sind. Ich habe noch nirgends auf der Welt so viele Meeresschildkröten gesehen wie hier. Zum krönenden Abschluß kamen dann noch drei Orcas, zwei Erwachsene mit Kind. Die beäugten uns aus nächster Nähe und hatten auch vor Schnorchlern keine Scheu. Tauchen bei Darwin ist der absolute Hammer.

Bei Wolf und Darwin bleibt das Schiff drei Tage. An den ersten beiden Tagen stehen je 4 Tauchgänge auf dem Programm, am dritten Tag drei. Dann geht es gegen die Strömung zurück; die Rückfahrt dauert daher ein paar Stunden länger (Abfahrt 16:00 Uhr ab Wolf, Ankunft Nähe Santa Cruz am nächsten Morgen ca. 10:00 Uhr).

Und was gab es da zu sehen? Bei Wolf hauptsächlich Adlerrochen in Schwärmen. Dazu Schildkröten ohne Ende, ein paar Haie, u. A. auch einen Walhai. Aber für Haie war dieser Platz nicht so gut, da ist Darwin eindeutig besser (siehe oben).

Leider war die Sicht bei Darwin etwas schlechter, sie wechselte auch während eines Tauchgangs recht stark in die eine oder andere Richtung (zwischen 5m und max. 15m). Aber bei der Strömung und Sandboden wie bei Darwin ist es kein Wunder; der Sand wirbelt halt auf. So war die Sicht bei Wolf (ohne große ausgeprägte Sandfläche) besser, dort lag sie so um die 10m bis 20m.











Auf der Rückfahrt gab es noch zwei Tauchgänge bei der Insel San Salvador (neben Santa Cruz), Tauchplatz „Cousins Rock“. Hier gibt es eine herrlich bewachsene Steilwand mit Kleinkram. Seepferdchen, Schaukelfische, Schnecken usw.. Am letzten Tag noch ein letzter Tauchgang bei „Gordons Rock“ (South Plaza Island). Etwas Hai und Schildkröte, dazu Seelöwen, aber nichts Spektakuläres.

Sehr schön sind auch die Landausflüge, die alle von den Tauchguides geführt werden. Die haben auch eine Lizenz und Ausbildung für Landexkursionen und wissen wirklich fast alles über die Tier- und Pflanzenwelt auf den Inseln.

Schon am zweiten Tag gibt es einen Landausflug bei North Seymour Island. Dort sieht man hauptsächlich Leguane und Vögel. Auf dem Rückweg wird auf Bartholome Island Station gemacht; hier steigt man viele viele Stufen zu einem Leuchtturm hoch und bekommt eine grandiose Aussicht über die Inseln. Dazu eine Steilküste mit tausenden brütenden und herumfliegenden Vögeln. Einen Tag später wird South Plaza Island besichtigt, hier gibt es Leguane satt, Blaufußtölpel und Fregattvögel bei der Balz (die mit dem großen roten Kehlsack…). Zwischendurch gab es noch einen Schnorcheltour zu den Pinguinen, leider hielten die sich gerade an Land auf; war aber trotzdem recht spannend. Nur hatte ich mir die putzigen Gesellen etwas größer vorgestellt. Die nächste Landstation ist dann die Darwin Research Station auf Santa Cruz, Schildkröten gucken inkl. Lonesome George…

Abends gibt es dann noch ein Abschiedsessen in einem Restaurant auf Santa Cruz, danach fährt das Schiff nach San Cristobal, wo man am nächsten Morgen schweren Herzens das Schiff und die sehr nette Crew verlässt um nach Hause zu fliegen.

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